Was ist die PSTN-Abschaltung?
Die PSTN-Abschaltung markiert den Übergang zu einer vollständig digitalen Kommunikationsinfrastruktur.
In Deutschland ist die Umstellung bereits weitgehend abgeschlossen: Die Deutsche Telekom leitete die All-IP-Migration bereits 2014 ein, seit 2018 gilt die klassische PSTN/ISDN-Technik im Land als größtenteils abgeschaltet.
Auch Österreich hat den Wandel praktisch vollzogen – bei den großen Anbietern A1 und Magenta ist der ISDN-Rückbau bis 2025 im Wesentlichen abgeschlossen, auch wenn ein einheitliches, öffentlich bestätigtes nationales Abschlussdatum bislang fehlt.
In der Schweiz ist es anders
Anders stellt sich die Lage in der Schweiz dar: Hier ist die Festnetzablösung als einzigem DACH-Land noch aktiv im Gange. Swisscom baut das Kupfernetz nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise und adressweise ab, sobald an der jeweiligen Adresse Glasfaser verfügbar ist – rund 28 Tage nachdem eine Adresse ans Glasfasernetz angeschlossen wurde, wird die alte Kupferleitung abgeschaltet. Laut eigenen Angaben soll die Glasfaserabdeckung bis Ende 2025 rund 57 Prozent der Bevölkerung erreichen und bis 2030 auf 75 bis 80 Prozent steigen. Ein festes bundesweites Datum, an dem das Kupfernetz vollständig verschwunden sein wird, hat Swisscom bislang nicht kommuniziert.
Die schweizerische Kupferabschaltung unterscheidet sich damit grundlegend von der 2G-Mobilfunkabschaltung, die parallel in der Region diskutiert wird: Sie betrifft feste Anschlüsse statt Mobilfunknetze und verläuft als fortlaufender, adressbasierter Prozess statt als einmaliger Stichtag. Relevant ist das insbesondere für Anschlüsse, die noch analoge oder leitungsgebundene Technik nutzen, etwa bei Alarmanlagen oder Telecare-Systemen, die auf klassischen Kupferleitungen aufsetzen. Für Betreiber und Anbieter solcher Systeme bedeutet dies, dass in der Schweiz – anders als in Deutschland und Österreich – die Umstellung auf Glasfaser oder alternative Übertragungswege noch über Jahre hinweg laufend im Blick behalten werden muss.
Unsere zukunftssicheren Lösungen
Um Ihre Systeme auch weit über die PSTN-Abschaltung hinaus verbunden zu halten, lohnt es sich, auf eine Resilienz zu setzen, die über einen reinen Gleichersatz hinausgeht. Unsere Lösungen wurden entwickelt, um Ihre kritische Konnektivität zukunftssicher zu machen – mit Dual-Core-Resilienz und erhöhter Zuverlässigkeit als Standard. Im Folgenden finden Sie einen Überblick, wie jede einzelne Lösung Ihnen helfen kann.
Wann erfolgt die Abschaltung des PSTN-Netzes?
In Deutschland und Österreich ist die PSTN-Abschaltung bei den großen Anbietern bereits weitgehend abgeschlossen. In der Schweiz läuft der Prozess dagegen noch: Swisscom schaltet das Kupfernetz adressweise ab, sobald dort Glasfaser verfügbar ist – ohne ein festes bundesweites Enddatum. Unabhängig vom jeweiligen Länderstatus gilt: Dienste, die noch über analoge Telefonleitungen laufen – einschließlich Alarmübertragung, Telecare und Aufzugsnotrufsystemen – funktionieren nicht mehr, sobald die jeweilige Leitung abgeschaltet ist, sofern sie nicht auf eine digitale oder mobile Alternative migriert wurden. Mit den IP- und IoT-Konnektivitätslösungen von CSL können Sie die Migration vorausschauend planen, anstatt erst kurzfristig zu reagieren.
