Severn Trent betreibt eines der größten Wasser- und Abwassernetze Großbritanniens – Hunderte geografisch verteilte, oft unbemannte Standorte wie Pumpstationen, Aufbereitungsanlagen und Versorgungsanlagen. Viele befinden sich in ländlichen Gebieten, in denen eine feste Netzanbindung entweder nicht verfügbar oder unzuverlässig ist. Jeder einzelne Standort benötigt durchgehende Einbruchserkennung, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle. Als die Abschaltung des PSTN-Netzes den letzten Rückfallmechanismus wegfallen ließ, wurde die Lücke zwischen dem, was diese Standorte benötigten, und dem, was eine Standardverbindung leisten konnte, unübersehbar.
Ohne sichere Konnektivität waren kritische Standorte ungeschützt
Severn Trent stand vor einem Problem, das Breitband nicht lösen konnte. Zuverlässige Festnetzanbindung existierte in weiten Teilen des Portfolios schlichtweg nicht. Ohne sichere IP-Konnektivität konnten Alarmübertragung und Videoüberwachung nicht durchgängig aufrechterhalten werden – das erhöhte das operative Risiko und verlangsamte die Reaktion auf Vorfälle. Gleichzeitig bedeuteten steigende Anforderungen an Cybersicherheit und Governance für Betreiber kritischer nationaler Infrastrukturen, dass eine reine Erweiterung der Konnektivität nicht ausreichte. Sie musste sicher, standardisiert und langfristig ausgelegt sein.
Die Herausforderung war nicht Konnektivität um ihrer selbst willen. Es ging darum, eine belastbare, wiederholbare Architektur aufzubauen, die national bedeutsame Anlagen langfristig schützen kann.
Eine sichere Mobilfunkarchitektur, entwickelt für die Umgebung – nicht an sie angepasst
CSL Group entwickelte und lieferte eine sichere Mobilfunk-Konnektivitätsarchitektur, die speziell für abgelegene, unbemannte Standorte konzipiert wurde. SecuriPlex übernahm vor Ort die Integration mit Einbruchmeldeanlagen, Videoüberwachung und Zutrittskontrollsystemen.
Die Konnektivitätsebene basiert auf Dual-SIM-Redundanz – dabei wird automatisch zwischen Mobilfunkanbietern gewechselt, um die Verfügbarkeit auch bei schwankender Netzabdeckung sicherzustellen. Verschlüsselte VPN-Tunnel verbinden jeden Standort mit der sicheren Überwachungsinfrastruktur, wobei eine vollständige Netzwerktrennung dafür sorgt, dass Sicherheitssysteme komplett vom öffentlichen Internet getrennt bleiben.
Mobilfunk wurde hier nicht als Rückfalllösung eingesetzt. Wo keine Festnetzoption bestand, wurde er zur primären Verbindung – eigens für die Umgebung entwickelt, statt durch sie eingeschränkt zu werden.
Durchgehende Überwachung eines Portfolios, das zuvor schwer zu schützen war
Standorte, die zuvor nicht angebunden oder nur unzureichend versorgt waren, verfügen nun über eine durchgehende Überwachung. Die Abhängigkeit vom veralteten PSTN-Netz ist Geschichte. Die Reaktion auf Vorfälle erfolgt schneller, durch Verbindungsausfälle bedingte Techniker-Einsätze sind zurückgegangen, und Severn Trent verfügt über ein standardisiertes, skalierbares Bereitstellungsmodell für künftige Standorte.
Das Ergebnis ist eine durchgängige Sichtbarkeit und Kontrolle in Echtzeit über ein verteiltes Portfolio hinweg – in dem Umfang, den kritische nationale Infrastruktur erfordert.
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